Alles wird neu!

„Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden.“
Die BIbel; aus dem 2.Korintherbrief 5,17

Willkommen auf unserer neuen Homepage!

Auch hier ist „etwas Neues entstanden“. Aber auch das ist nichts Neues – denn täglich entstehen Tausende neue Seiten. Nicht nur im schnellebigen weltweiten Netz ist das so – ständig werden um uns herum „neue Dinge“ produziert, gibt es Neuheiten, Innovatives, Sensationelles,…

Und mit dem gleichen, immer schneller werdenden Rhythmus verblasst auch der Zauber, das Glück, das dem Neuen jedes Mal für kurze Zeit innewohnt.

Alles ändert sich – wirklich alles?

Oder ist der ständige Wandel nicht nur ein Zeichen, der Ausdruck unserer inneren Sehnsucht nach etwas wirklich Neuem? Nach wirklicher Veränderung?

Die Sehnsucht nach Veränderung

„Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden.“ (2.Kor. 5,17)

Dieses Zitat aus der Bibel meint nicht die flüchtigen Trends, nicht die ständige Perfektionierung technischer Erfindungen, die uns mit ihren Raffinessen immer wieder neu faszinieren wollen.

Nein, hier geht um Elementares – um das, was sich wirklich ändern sollte, und was doch am Schwersten zu verändern ist: Unser Leben – wir selbst.
Der in vielen Filmen genährte Traum, sein Leben augenblicklich und nachhaltig zu verändern, ihm eine neue Richtung zu geben – dieser Traum dauert selten länger als ein Film, und er scheitert an der Realität.

Eine einfache Lebensweisheit sagt: „Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.“ Aber genau das ist ja das Problem…

Es gibt nichts zu verbessern

Religiöse Menschen haben da einen Vorteil: Sie kennen Wege und Methoden, mit denen sich die oft traurige und bittere Lebensrealität zum Guten beeinflussen lässt. Sie haben noch den Glauben an „das Gute im Menschen“, das sie selbst hinter jeder Boshaftigkeit menschlichen Denkens und Handelns doch immer wieder zu entdecken meinen. Nur wer Ziele hat, kann sie auch erreichen, nur wer hohe Ideale verfolgt, hat die Chance, diesen zumindest ein kleines Stück näher zu kommen. Religion kann wohl manches in uns verbessern – aber diese eine Frage nicht beantworten: „Wie können wir „Neu“ werden?

Für den weisen Theologen Nikodemus, von dem uns die Bibel im Johannesevangelium berichtet – ein tief religiöser, aufrichtiger Mann – ist genau diese Frage noch offen: Wie kann (m)ein Leben neu werden, das doch nur einmal beginnt und nicht wiederholt werden kann?

Noch einmal ganz neu anfangen dürfen

Mit dieser Frage kommt er zu Jesus Christus und erhält die Antwort: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.« (Joh. 3,3)

„Neues“ kommt also nicht durch Verbesserung des Alten. Mein Leben kann nur „neu“ werden, wenn ich „von neuem geboren“ werde. Eigentlich logisch, oder? »Aber wie kann das geschehen?«, fragt Nikodemus. Und dann erzählt Jesus ihm von dem überwältigenden Angebot Gottes an jeden Menschen:

„Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.“

Gottes Liebe drückt sich also darin aus, dass er jedem Menschen anbietet, ihn von seinem bisherigen, alten Leben „zu retten“. „Gerettet werden zu müssen“ von unserem alten Leben – das beschreibt doch unsere Lebenswirklichkeit: Niemand von uns ist in der Lage, sein altes Leben einfach so hinter sich zu lassen, geschweige denn etwas Neues hervorzubringen.

Nikodemus versteht: Durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus bietet Gott uns also beides an: „Rettung“ und „ewiges Leben“! Unglaublich, oder?

Und darum ist ein an Jesus gläubiger Christ kein Moralprediger, kein „Weltverbesserer“, sondern „…Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“ (2.Kor. 5,20)

ww

Bild: privat