Jesus, das Licht der Welt

„Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus Christus den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.“

Die Bibel; aus dem 2.Brief an die Korinther 4,6

Es werde Licht!

Die „dunkle Jahreszeit“ hat begonnen. Und es scheint, als wollten die meisten von uns dagegen ankämpfen: In Zeiten spottbilliger Lichterketten und stromsparender LED-Technik bleibt kaum ein Fenster unbeleuchtet. Lichter scheinen allgegenwärtig, in allen Farben und Variationen.

Es wird immer früher Weihnachten – eine Zeit, in der „Licht“ das „Thema Nr.1“ ist: Kaum eine Weihnachtsansprache, in der nicht vom Licht gesprochen wird; kaum ein Weihnachtslied, in dem es nicht darum geht, dass das „Licht in unsre Herzen kommt“…
Tatsächlich wird unsere Welt von Jahr zu Jahr durch mehr Lichter erhellt – aber wer könnte behaupten, dass es in den Herzen der Menschen heute immer „heller“ werden würde? Dass Freude, Friede und Liebe immer mehr zunehmen und sich ausbreiten würden?

In der oben zitierten Aussage aus der Bibel geht es um mehr als um Millionen kleiner Lichter, die dunkle Häuser und Straßen erhellen; auch um mehr als ein paar „helle“ Momente des Glücks und der Freude eines Weihnachtsfestes.
„Gott hat es in unseren Herzen hell werden werden lassen“, schreibt Paulus – ein Mann der Jesus Christus begegnet war. Und diese Begegnung hatte sein Herz tatsächlich „hell“ werden lassen.

Ohne Gott kein Licht

Es geht ohne Gott in die Dunkelheit,
aber mit ihm gehen wir ins Licht;
sind wir ohne Gott, macht die Angst sich breit,
aber mit ihm fürchten wir uns nicht.
(Manfred Siebald)

Paulus nimmt hier Bezug auf die bekannten Schöpfungsworte Gottes „Es werde Licht!“ (1.Mose 1,3).
Und damit wird klar: Wer also Gott nicht als Schöpfer des Universums anerkennt, darf nicht erwarten, von ihm erleuchtet zu werden. Denn nur derselbe Gott, der Licht aus dem Nichts erschaffen kann, kann auch unser Leben verändern und unser Innerstes hell machen. Wer ihm das eine nicht zutraut, wird auch das andere nicht erfahren.
Wer nicht an Gott als an seinen persönlichen Schöpfer glaubt, weiss auch nichts von seiner Bestimmung, dass er nach dem Willen des Schöpfers eigentlich „die Herrlichkeit Gottes wiederspiegeln“ sollte. Nur können wir das nicht wiederspiegeln, was wir nicht erkannt haben…

Jesus Christus – Licht der Welt

Aus diesem Grunde ließ Gott es „hell“ werden!
Und zwar damals vor 2.000 Jahren, als er seinen Sohn Jesus Christus als Kind auf diese Welt geboren werden ließ. Nichts anderes feiern wir übrigens an Weihnachten! Wussten Sie das?
„…in der Person von Jesus Christus“ dürfen wir „den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.“
Dieser Jesus – wahrer Mensch und wahrer Gott – er spiegelte die Herrlichkeit Gottes perfekt wieder!

Johannes – ein Zeitzeuge – schreibt darüber in seinem Bericht (Evangelium nach Joh. 1):
Er (Jesus Christus) war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet – das Licht, das in die Welt kommen sollte. Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht. Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen.
All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden .  …
Er, der das Wort ist, wurde ein Mensch von Fleisch und Blut und lebte unter uns. Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie nur er als der einzige Sohn sie besitzt, er, der vom Vater kommt.  …
Wir alle haben aus der Fülle seines Reichtums Gnade und immer neu Gnade empfangen.
Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.“

Jesus Christus hat uns also „Licht“ darüber gebracht, wer und wie Gott ist! Er lehrte und tat den Willen Gottes. Und nicht zuletzt zeigte und bewies er mit seinem Leben und Sterben, wie sehr Gott die Menschen liebt:
Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“ (Joh. 3,16)

Schwer zu fassen, was Johannes hier über Jesus Christus schreibt? Dann lesen Sie doch einmal den ganzen Bericht über Jesus im Johannesevangelium. Dann wird es plötzlich ganz klar. Und vielleicht auch bei Ihnen – hell!?

ww

Bild: privat