Jesus Christus – das Leben!

„Jesus spricht …: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?“
(Die Bibel; aus dem Johannesevangelium 11,25)

Sterben und Erwachen

Zu den Dingen, die mich immer wieder neu in Staunen versetzen, gehört das Erwachen der Natur im Frühling. Nicht ohne Grund bezeichnet man ja plötzlich neu erwachende, überwältigende Empfindungen als „Frühlingsgefühle“.
Was vor nur wenigen Monaten in herbstbunter Pracht dem Sterben entgegenging, erwacht nun – nach einer kahlen, kalten Winterruhe – zu neuem Leben. In unglaublicher Vielfalt blüht und grünt die Natur. Ein vorher verborgenes, jetzt nicht zu bändigendes Leben erfüllt sie und treibt sie dazu an.

Wir alle nehmen das einfach so als gegeben hin. Ja, wir warten nach einem langen Winter sehnsüchtig auf das Erwachen der Natur! Wir gehen aufgrund unserer Erfahrung fest davon aus, dass sich dieses Wunder, dieser Kreislauf von Leben und Tod, immer wieder vor unseren Augen wiederholen wird. Dabei ist es doch ein unglaubliches Wunder, was sich ständig neu vor unseren Augen abspielt! Denn niemand kann das Geheimnis des Wechsels von Leben und Tod in der Natur erklären, geschweige denn dieses Leben künstlich erzeugen; es war und bleibt ein Geheimnis.

Woher kommt das Leben?

Mit dem Leben der Menschen verhält es sich ähnlich: Nach dem „Erwachen“ des Lebens folgt eine „Blütezeit“; auch unser Leben kennt eine Phase der „Reife“, die dann in den „Herbst des Lebens“ mündet. Und irgendwann stirbt das Leben. Es „verschwindet“ regelrecht von dieser Erde – wie das Laub, das auf den Bogen fällt und schon bald Teil der Erde ist. Ein feststehender Ablauf, eine ernüchternde Erkenntnis, eine Tatsache, an der niemand von uns vorbeikommt.

Stephen Hawking, der kürzlich verstorbene, einst populäre Astrophysiker und Atheist, soll gesagt haben: „Ich sehe das Gehirn als einen Computer an, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Einzelteile nicht mehr funktionieren. Es gibt kein Leben nach dem Tod für kaputte Computer; das ist ein Märchen für Leute, die Angst im Dunkeln haben.“
Es zeigt sich die Tatsache: Wer Gott aus seinem Denken und seinem Weltbild ausklammert, für den wird selbst das Wunder „Mensch“ zu einem bloßen „Gegenstand“, der seinen Wert und seine Bedeutung mit dem Ende seiner Lebensdauer verliert.
Warum wohl dieser scheinbar extrem intelligente Mann das unerklärbare menschliche Leben mit einem von Menschenhand gefertigten, toten Computergerät verglich? Wäre nicht ein Vergleich mit dem ebenfalls unerklärbaren Leben in der Natur viel naheliegender und treffender?

Viele Jahrhunderte zuvor kam dagegen der weise König Salomo zu folgender Erkenntnis: „Er (Gott) hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ (Die Bibel in Pred.3,11)
Gott hat den Menschen „Ewigkeit ins Herz gelegt“; hierin sind wir Gott „ebenbildlich“! Das macht das Leben jedes Menschen unvergleichlich wertvoll! Das jetzige Leben, das von Gott „schön gemacht“ worden ist, ist nur ein „Vorspann“ für ein ewiges Leben. Christen glauben das. Sie leben deshalb ihr jetziges Leben mit der Perspektive auf ein Leben nach ihrem Sterben – auf das ewige Leben!

Jesus Christus – das Leben!

Jesus Christus bezeichnet sich selbst als „die Auferstehung und das Leben“! Die Bibel gibt uns beglaubigte Berichte davon, wie Jesus, der Mensch gewordene Sohn Gottes, von seinen Gegnern durch Kreuzigung hingerichtet wurde – und nach drei Tagen wieder aus dem Tod auferstand!
Das ist es, was Christen in aller Welt bis heute glauben und bekennen.

Doch was hat das mit mir und meinem Leben zu tun?
Ganz gleich, ob wir es glauben oder auch nicht: Unserem jetzigen, „irdischen“ Leben wird ein „ewiges Leben“ folgen. Wer hier „in Gottesferne“ lebte, wird dort „in Gottesferne“ sein. Wer hier schon in Verbindung mit Gott stand, wird ihm dort in Ewigkeit nahe sein. Dabei ist weder „der Grad unserer Frömmigkeit“ entscheidend, noch können wir das durch ein gutes Leben beeinflussen. Entscheidend ist, ob wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben! Denn ER hat das, was uns alle von Gott trennt, beseitigt. ER bezahlte mit seinem Tod die Strafe für Ihre und meine Sünde – und machte damit für alle, die an ihn glauben, den Weg frei zur Gemeinschaft mit Gott.
Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
(Die Bibel in Joh.3,16)

Mit seiner Auferstehung aus dem Tod gibt er die Garantie dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, ebenfalls aus dem jetzigen in das ewige Leben, die ewige Gemeinschaft mit ihm, auferstehen wird – wie ein Frühlingserwachen nach einem toten Winter.
„Jesus spricht …: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?“
(Die Bibel in Joh.11,25)

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